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Lage

des Dorfes Strahlenberg im Kreis Deutsch Krone

Strahlenberg befindet sich 4 km östlich von Tütz auf 90- 100 m Meereshöhe. Das Ostufer des Lüptowsees ist nur 1/2 km vom Ort entfernt. Das Kirchdorf ist auf einer Bodenschwelle angelegt, die eine Senke teilt, auf der zu beiden Seiten des Dortes Wiesen liegen. Von Tütz kommend gelangt man über eine Chaussee ins kleine Bauerndorf Strahlenberg, dem heutigen Straliny (Polen) . Das dichte Grün der Alleebäume säumt die betonierte Straße ins Dorf, die auch einen sog. Sommerweg aufweist. Über diesen Weg kamen schon in grauer Vorzeit die Tützer Wedels ins Dorf.

Von Strahlenberg nach Tütz - Foto: Joachim Schulz

Blick auf die Weiden am verlandeten Rossbartsee

Vom Ortseingang hat man einen schönen Blick auf die Weiden am verlandeten Rossbartsee und das ehemalige landwirtschaftliche Gehöft des Bauern Anastasius Schulz. Der Hof war bis zum Krieg zu einem 270 Morgen großen landwirtschaftlichen Betrieb erblüht und galt in der Region als mustergültig. Über Landstraßen erreicht man die Nachbardörfer. Der Weg nach Ruschendorf ist nur im Dorfbereich gepflastert und führt über einen schmalen Bergkamm. Dieser wurde während des II. Weltkrieges mittels fest im Straßenkörper befindlicher Minen als Panzersperre genutzt. Diese betonierten Straßenabschnitte sind ebenso wie die Reste verfallener Bunkeranlagen heute noch vorhanden. Folgt man dem Weg weiter Richtung Ruschendorf, wird dieser immer schlechter und geht schließlich in einen sandigen Feldweg über. Der Weg führt an einsam gelegenen kleinen Teichen vorbei. Diese befinden sich auf nassem Wiesengrund, umgeben von Birken. Zum Teil ist der Boden hier sehr moorig. Folgt man dem Weg an der Gabelung in Richtung Mehlgast, gelangt man zu einer größeren, aus mehreren Teichen bestehenden, Fischzuchtanlage.

 

Strahlenberg im Netzedistrikt um 1806

  Ausschnitt aus der Karte des Netzedistrikts um 1806, Blatt 1, Kreis Deutsch Krone um 1806 - 1 : 150.000







Quelle: Zusammendruck aus der "Karte von Ostpreussen nebst Preussisch Litthauen, Westpreussen und Netzedistrict" von L. v. Schröter, Berlin 1803-1810 (aufgenommen 1796-1802)

Aus ehemaligem Mühlenteich

Die gepflasterte Dorfstraße ist dort, wo der Mühlbach überbrückt wird, am niedrigsten. Anfang des 1900 stand hier einmal eine Mühle mit einem Mühlenteich. Die Mühle wurde aufgegeben und der Teich wurde abgelassen.

 

entstand der kleine Dorfteich

Jedoch ist auch heute noch die kleine steinerne Brücke mit einem kleinen Dorfteich vorhanden. Die beiden Enden der Dorfstraße liegen 10 m höher.

 

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